Die Voliere hat eine Gesamtgröße von 1,35m lang, 0,75m tief und 1,80m hoch (ohne Rollen).
Die Voliere hat eine Klappe am Boden zum leichtern Sauberhalten, eine kleine Tür als Einflugschneise und zwei größere Türen, die es uns ebenfalls erleichtern, die Voliere sauber zu halten, auch die Innenausstattung.

Das Grundgerüst:
Zuerst haben wir die MDF Platte (1,35m lang/0,75m breit/Stärke nach belieben) genommen und da eine Ecke (ebenfalls nach Belieben) abgesägt. Die Platte dient auch als Schablone für das Dach der Voliere.

Auf der MDF Platte haben wir in jede Ecke ein dickes Vierkantholz (34mm x 34mm)gestellt und sie mit Schrauben (4,5x60) angeschraubt und auf der Wandseite noch eins mittig befestigt.

Damit das Grundgerüst nicht in sich zusammenfällt haben wir jeweils nach einem Drittel eine Querverstrebung gebaut. An der Wandseite sind es die Reste der Vierkanthölzer und an den offenen Seiten kleine Vierkanthölzer. Die haben wir jeweils mit Stuhlwinkeln an den dicken Vierkanthölzern verschraubt.

Das Dach:
Für das Dach haben wir Latten in 10x16mm genommen und den Seitenlängen der Unterplatte angepasst. Damit die Vögel besser auf dem Dach laufen können, ist der Volierendraht kleiner (12,7x12,7mm). Diesen haben wir angetackert und damit sich die Pieper nicht daran verletzen können, wurde das ganze noch mit 5x16mm Latten verkleidet. Flachwinkel in den rechtwinkeligen Ecken geben dem Dach an sich noch Stabilität. Das Dach haben wir mit den Vierkanthölzern verbunden und schon ist das gesamte Grundgerüst fertig.
Die Klappe am Boden:
Für diese Klappe braucht man zwei kleine Scharniere, einen Magnetschnapper und ein Stück Schrankrückwand in der gewünschten Größe. Die Schrankrückwand haben wir auf dünnen Latten festgetackert. An die MDF Platte haben wir die Scharniere so angeschraubt, das die Klappe zum aufmachen nach vorne gezogen wird.

Das ganze mit Flachwinkeln in Form und in Stabilität gebracht und den Magnetschnapper mittig angebaut.
Die Einflugschneise:
Dafür sind wir genauso vorgegangen wie beim Dach. Erst haben wir alle Holzlatten (10 x 16 mm und 5 x 16 mm) gesägt und den kleinen Draht verwendet. Außen wurde auch wieder mit Flachwinkeln gearbeitet und kleine Scharniere befestigt. Damit die Geier die Tür nicht selber öffnen können ist von außen ein Fensterriegel angebracht. Das Brett, wo die Geier drauf landen können ist das Stück der MDF Platte, welches wir abgesägt haben.


Die zwei großen Türen:
Bei den großen Türen sind wir genauso vorgegangen wie bei der Kleinen. Aber hier haben wir größere Scharniere und zwei Fensterriegel genommen, da sie ja auch wesentlich schwerer sind als die Minitür. Da wir den kleinen Draht verbraucht hatten, haben wir an den Türen mit größerem Volierendraht (19 x 19mm) von Bekaert gearbeitet und zur Stabilität auch hier wieder mit Flachwinkeln gearbeitet. An allen Türen wurden die Scharniere so angeschraubt, das die Türen nach außen zu öffnen sind.


Das Verkleiden:
Als diese Teile alle fertig waren, sind wir angefangen das Gerüst, mit Aussparungen der Türen, mit Bekaert Volierendraht zu verkleiden. Wir sind hingegangen und haben uns die Teile, die wir brauchten, ausgemessen und dann von außen an die Verstrebungen, dem Dach und der MDF Platte getackert. Auch hier haben wir den Draht an den Kanten wieder mit dünnen Latten (5 x 16mm) verkleidet, damit sich unsere Süßen nicht daran verletzen können. Alle Leisten sind mit einer Gärungssäge auf 45° gesägt.
An der Schräge war es am schwierigsten, denn da mussten wir biegen, das der Draht auch hält. An einer Seite von außen, an der anderen Seite von innen an die Vierkanthölzer getackert und auch hier mit einer dünnen Latte verkleidet.

Damit wir genügend Möglichkeiten hatten, Gegenstände wie zum Beispiel Balkon und auch Stangen zu befestigen, haben wir die Rückseite mit einer Schrankrückwand verschlossen.
Die haben wir einfach an die Verstrebungen und an die dicken Vierkanthölzer getackert. Es ist auch in der Hinsicht gut, weil die Wand nicht so schnell dreckig wird.
Im Bodenbereich haben wir Glattkantenbretter (18 x 95 mm) als Dreckschutz zurechtgesägt und in die Zwischenräume gesteckt.
Damit die Voliere auch beweglich ist, haben wir unter jedes Vierkantholz eine Zwillingsrolle geschraubt.
